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Archiv 02 2010

5
Februar 2010

Skulptur Johanna
Zum Tod von Alfred Hrdlicka
Einzug in das neue Atelier


 
Kurz vor Baubeginn noch fertiggestellt,
- die Skulptur von Johanna!


Skulptur Johanna - Foto © M. Mueller Skulptur Johanna Detail - Foto © M. Mueller


Nachdem ich früher das Ausarbeiten von Details in großem Stil gemieden habe, ja absolut überflüssig fand, hat sich in dieser Skulptur eine „Liebe zum Detail“ herauskristallisiert. Große Bereiche fein ausgearbeitet erfreuen das Auge, weil sie in Begriff stehen die Materialität Stein zu verlassen. Nicht weil sie einfach nur aus dem Stein herausragen, sondern Stein wird zu Stoff, Stein wird zu Haut. Für mich ein faszinierendes Ergebnis.


Skulptur Johanna - Foto © M. Mueller Skulptur Johanna - Foto © M. Mueller Skulptur Johanna - Foto © M. Mueller


Diese Skulptur ist noch eine Zeit lang in meiner Ausstellung zu sehen, bevor sie an den Auftraggeber übergeben wird.





 
Zum Tod von Alfred Hrdlicka - ein großer Bildhauer ist gestorben.
Nachruf.


Alfred Hrdlicka, Studenten, Wien


Ein großer Künstler ist einer, der das Unerklärliche schafft. Nicht die Mühe scheut, sondern dem Wahnsinn huldigt. Ihm ist egal was Andere denken oder sagen, denn er befindet sich weit über Allem. Während andere sich nach einem Spaziergang die Blasen lecken, ist er über Berge gewandert um die Welt zu begreifen. Subjektiv, versteht sich - in seinem Falle sehr subjektiv.
Er hat sich diebisch gefreut wenn er provozieren konnte. Polemik war seine stärkste Waffe.

Ich habe erlebt, wie er aus dem Stand Reden gehalten hat, um dann die Zuhörer in den Grundfesten erschüttert zurückzulassen.

Ja, er war ein großer Redner, ein großer Bildhauer und vor allen Dingen ein großer Zeichner. Doch wie gut, daß er Künstler geworden ist und nicht etwa Politiker. Denn der Stein verkraftet den Wahnsinn und steht für das Ewige. Ich hoffe, dass all jene, die sich Künstler nennen, sich an seinem Werk messen. Auf dass sie wissen, wie klein sie sind.

Joachim Klar


 

Einzug in das neue Atelier
Riegeler Str. 4e
79111 Freiburg


Nach langer Panung und fünfzehnmonatiger Bauzeit ist das Atelier nun fertig geworden. Es war eine aufregende, ereignisreiche und natürlich auch anstrengende Zeit.

Vieles, wie die Betreuung meiner Website musste ich vernachlässigen, auch an die Bildhauerei war leider kaum zu denken.


Fundamente des HausesRohbau

Kurz nach Baubeginn September 2008
die Fundamente sind fertiggestellt

Mitten im Rohbau

Rohbau

Arbeitsbbereich im Norden

Umzug der Steine von Riegel ins neue Atelier


Das Konzept des Innenhofbaues ist aufgegangen. Rund um den Ausstellungsraum verbinden sich
Ateliers und Wohnung in wunderbarer Weise. Wir sind begeistert von unserem lichtdurchfluteten
Haus, es fühlt sich an nach Kraft und Kreativität. Für uns eine Insel der Arbeit möchten wir das Haus auch nach Außen öffnen.


Anicht des Hauses von NordwestenSüdansicht - Eingangsbereich des Hauses

Ansicht von Nordwesten


Südansicht - Eingangsbereich


Es sollen wechselnde Ausstellungen stattfinden, Angebote für Menschen die Zeichnen erlernen
oder ihre Fähigkeiten vertiefen möchten. Atelierplätze für Bildhauer, die Projekte in Stein
verwirklichen möchten, Musik, Bewegung, Austausch und Diskussion.

Kurz, es soll ein Anziehungspunkt werden für Menschen, die in den besonderen Fähigkeiten des Einzelnen „Kunst finden“ und erleben möchten.

Demnächst wird es eine Website geben auf der allen Aktivitäten ein Forum gegeben werden, die hier stattfinden.

Die Ausstellung mit meinen Arbeiten ist ab sofort für Besucher geöffnet.
Termine nach Vereinbarung.

Telefon 07 61 / 456 261 63 (die neue Telefonnummer!)





6. Februar 2010
Joachim Klar





 

 





UNTERRICHT

mit Joachim Klar, Dozent für Zeichnung, Jugendkunstschule im Jugendbildungswerk Freiburg.

INFO: jugendkunstschule@jbw.de